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Margarethe Hlawa-Grundner und Thomas Breitsameter (Violinen),
Monika Gaggia (Violoncello),
Simon Angerpointner (Kontrabass) und
Sven-Jorge Schnoor (Klavier)

Wir widmen uns der Salonmusik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das Repertoire reicht dabei von Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß über Tangos, Zigeunermusik, Märsche, Polkas und Charakterstücke, bekannten Operettenmelodien, Evergreens bis zu den Wiener Liedern des unvergessenen Robert Stolz.

Die Salonmusik Saitensprünge tritt seit über 15 Jahren mit großem Erfolg im gesamten süddeutschen Raum und in Österreich auf. Das Ensemble hat bis jetzt zwei CDs eingespielt, „Komm zurück“ (2001) und „Plaisir d´amour“ (2007).

2011 ist die Geigerin Margarethe Hlawa-Grundner für Thomas Strasser ins Ensemble gekommen.

 

Salonmusik – ein Relikt vergangener Zeiten?

„Wo Salonmusik erklingt, da wird geplaudert, gelacht, bekomplimentiert
und sich obendrein seines Daseins gefreut!“
(So schrieben die Musikkritiker über die Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts.)

Doch die heutige Unterhaltungsindustrie interessiert sich nicht mehr für die musikalischen Relikte der feinen adeligen und großbürgerlichen Salons aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Kaffeehäuser zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder der Ufa-Zeit mit ihren publikumswirksamen Evergreens.
Und wer – außer den Liebhabern – wüsste heute schon, dass man bei Salonorchestern zwischen Wiener, Berliner und Pariser Besetzung differenziert; wer kennt noch die weitgehend vergessenen Komponisten, die ein Schattendasein in den lexikalischen Werken zur Musikgeschichte fristen?

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