Thomas Strasser und Thomas Breitsameter (Violinen),
Monika Gaggia (Violoncello),
Simon Angerpointner (Kontrabass) und
Sven-Jorge Schnoor (Klavier)
Wir widmen uns der Salonmusik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Salonmusik – ein Relikt vergangener Zeiten?
“Wo Salonmusik erklingt, da wird geplaudert, gelacht, bekomplimentiert
und sich obendrein seines Daseins gefreut!”1
Doch die heutige Unterhaltungsindustrie interessiert sich nicht mehr für die musikalischen Relikte der feinen adeligen und großbürgerlichen Salons aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Kaffeehäuser zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder der Ufa-Zeit mit ihren publikumswirksamen Evergreens.
Und wer – außer den Liebhabern – wüsste heute schon, dass man bei Salonorchestern zwischen Wiener, Berliner und Pariser Besetzung differenziert; wer kennt noch die weitgehend vergessenen Komponisten, die ein Schattendasein in den lexikalischen Werken zur Musikgeschichte fristen?
- So schrieben die Musikkritiker über die Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts. [↩]
